
Ein einziger falscher Konjunktiv in einer Verkaufsseite reicht, damit eine Kundin dir tagelang nicht mehr ganz traut. Genau das ist mir bei der Über-mich-Seite für einen kleinen Schmuck-Online-Shop aus Ehrenfeld passiert. Der Text stand, die Kundin war zufrieden, und trotzdem blieb dieses Störgefühl, ob der Konjunktiv II wirklich sauber sitzt. Seitdem stelle ich für jedes Über-mich-Projekt zwei grundverschiedene Copywriting-Tools gegeneinander: ein Analyse-Tool, das prüft, was schon geschrieben steht, und einen Schreibkurs, der die Grundlage dafür legt. Beide lösen ein anderes Problem, und genau darum soll es hier gehen.
Kurzer Transparenz-Hinweis, bevor wir tiefer einsteigen: Dieser Text enthält Affiliate-Links zu lexosophie und WORTLIGA. Kaufst du über einen davon, bekomme ich eine Provision — für dich ändert sich am Preis nichts. Getestet habe ich beide im echten Freelance-Alltag zwischen Kundenterminen und Kita-Abholung, nicht in einer Marketing-Demo.
Eigentlich bin ich Kunsthistorikerin, keine Linguistin — das kommt in Kundengesprächen erstaunlich oft zur Sprache. Ein Bekannter bat mich vor Jahren, seine missratene „Über uns"-Seite zu retten, und aus diesem einen Gefallen wurde eine Selbstständigkeit als Texterin für Coaches, Therapeutinnen und kleine Shops. Damit ich nicht bei jedem neuen Briefing in eine Schockstarre verfalle, sichere ich meinen Prozess inzwischen mit zwei Profi-Tools ab.
Zwei Wege zur Über-mich-Seite: Kurs oder Analyse-Tool?
Für kleine Online-Shops zählt die Über-mich-Seite regelmäßig zu den meistgeklickten Unterseiten überhaupt. Die Leute wollen wissen, wer den Schmuck lötet oder die Seife siedet, bevor sie zahlen. Genau hier liegt die Schwierigkeit: Ein Verkaufstext lebt von Klarheit, eine Über-mich-Seite dagegen von Persönlichkeit — das Tool soll sie erhalten, nicht glattbügeln. Wer beides mit derselben Checkliste angeht, bekommt entweder eine steife Pressemitteilung oder einen Text, der so vage bleibt, dass niemand hängen bleibt.
Zwei Kategorien von Hilfsmitteln kreuzen sich dabei immer wieder in meiner Arbeit: Tools, die einen fertigen Text analysieren, und Kurse, die dir beibringen, von Anfang an anders zu schreiben. WORTLIGA Textanalyse gehört zur ersten Gruppe, lexosophie zur zweiten — und welches du zuerst brauchst, hängt davon ab, wo genau dein Text gerade hängt.
Realistisch reißt mich ohnehin ständig irgendein Kundenanruf mitten aus einem Absatz. Umso wichtiger, dass ein Tool mich schnell wieder einfinden lässt, statt dass ich die halbe Seite neu lesen muss.

WORTLIGA Textanalyse prüft, was schon da ist
WORTLIGA Textanalyse ist mein Werkzeug für den schnellen Check, wenn ein Entwurf schon fast fertig ist. Das Tool ist seit 12 Jahren am Markt, und das merkt man der Oberfläche an — nichts wirkt halbfertig oder verspielt. Was mir am meisten hilft: Es zeigt sofort den Flesch-Reading-Ease-Wert an, eine Zahl zwischen 0 und 100, die verrät, wie kompliziert ein Text wirklich wirkt — unabhängig davon, wie flüssig er sich beim Schreiben angefühlt hat.
Bei der Schmuck-Shop-Seite aus Ehrenfeld hat mir das Tool schonungslos gezeigt, wo ich zu viele Füllwörter eingebaut hatte. Farbmarkierungen springen sofort ins Auge: zu langer Satz hier, zu viel Passiv dort. Was WORTLIGA allerdings nicht kann: Es sagt dir, dass ein Satz holprig ist, aber nicht, warum du ihn immer wieder auf dieselbe Art holprig baust — die Grenzen einer reinen Grammatikprüfung eben. Für die Textverständlichkeit einer einzelnen Seite reicht das trotzdem meistens, gerade wenn die Deadline drängt und kein Raum für einen tieferen Rewrite bleibt.

Lexosophie baut deine Stimme von Grund auf
lexosophie ist kein Tool zum schnellen Drüberschauen, sondern ein vollständiger Schreibkurs von Kerstin Schimkus, mit 9 Monaten Zugang zu den Inhalten. Der Unterschied zu WORTLIGA ist strukturell: Während das Analyse-Tool einen fertigen Text bewertet, arbeitest du hier an der Grundlage, bevor überhaupt ein Satz steht. Für Über-mich-Seiten ist das relevant, weil die größte Schwäche selten die Grammatik ist, sondern eine Stimme, die nach niemandem klingt. lexosophie zeigt, wie du die Tonalität einer Kundin (oder deine eigene) findest, ohne in generische Marketing-Formulierungen abzurutschen.
Ein Nachbar aus Ehrenfeld nimmt gerade in seiner Freizeit einen eigenen Podcast über Stadtentwicklung auf. Hört man ihm zu, wie oft er einzelne Sätze neu aufnimmt, bis der Ton stimmt, wird klar: Jeder, der öffentlich Stimme zeigt, feilt am selben Problem — nur mit anderen Werkzeugen.
Bevor ich mich für einen strukturierten Kurs entschieden habe, hatte ich es mit einem freien Lektor versucht — jemand, der meine Texte vor dem Versand noch mal gegenlas. Auf Dauer passte das Budget als Freelancerin einfach nicht mehr, gerade in umsatzschwachen Monaten. Ein Kurs, den ich einmal bezahle und danach immer wieder nutzen kann, war für mich die praktikablere Lösung.
Was sich dadurch am meisten verändert hat, zeigt sich nicht beim Schreiben selbst, sondern danach: Ich habe kürzlich einen Blogartikel für eine Kundin abgeschickt und erst Stunden später gemerkt, dass ich beim Gegenlesen keinen einzigen Konjunktiv-Fehler gesucht habe — weil keiner drin war.
KI-Tools für die Über-mich-Seite
Ich höre oft den Einwand: Wieso nicht einfach ChatGPT übernehmen lassen? Testweise mache ich das immer wieder — und lande jedes Mal am selben Punkt. Ein KI-Entwurf für einen kleinen Online-Shop klingt fertig, aber glattgebügelt: keine Ecken, keine Kanten, genau das, was eine Über-mich-Seite eigentlich braucht, um im Gedächtnis zu bleiben. Rechne ich die Zeit mit ein, die ich brauche, um einer KI die Nuancen einer bestimmten Markenstimme beizubringen, bin ich mit lexosophie als Methode und WORTLIGA als Kontrolle meistens schneller am Ziel. Wer wissen will, wie sich die Lesbarkeit von Texten prüfen lässt, ohne dabei jede Ecke wegzuschleifen, findet in der Kombination beider Tools mehr als in jedem Prompt.
Wer nur austauschbare 08/15-Texte will, braucht ohnehin keine Copywriterin, sondern nur einen Prompt. Für alles andere — für die Sätze, die wirklich nach dem Schmuck-Shop oder dem Teeladen klingen, den sie beschreiben — braucht es beide Bausteine: die Struktur aus dem Kurs und die Kontrolle durch das Analyse-Tool.
Kurs oder Tool: Die Entscheidung im Alltag
Für mich läuft die Entscheidung auf eine einzige Frage hinaus: Fehlt dir die Stimme, oder fehlt dir nur der Feinschliff? Merkst du, dass du jede Über-mich-Seite nach demselben Muster schreibst, egal ob für einen Schmuck-Shop oder einen Teeladen, dann liegt das Problem tiefer als Grammatik — dann lohnt sich lexosophie, weil der Kurs an der Struktur ansetzt, bevor der erste Satz überhaupt steht. Steht dagegen schon ein Entwurf, der inhaltlich stimmt, sich aber holprig liest, greif zu WORTLIGA — die Auswertung ist in Minuten da, und du siehst sofort, an welchen Sätzen du noch feilen musst. Die meisten Freelancerinnen, die ich kenne, brauchen mit der Zeit beides: das eine für die Grundlage, das andere für den täglichen Check.

Falls du gerade an genau so einem Text sitzt: Fang nicht bei null an, sondern schau dir nüchtern an, was von beidem dein aktuelles Problem wirklich löst — das spart mehr Zeit als jede weitere Recherche gegen die nächste Schreibblockade. Gutes Texten bleibt trotzdem ein Skill, der wächst, kein Tool, das man einmal kauft und danach nie wieder anfasst.