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Beste Schreibtools für professionelle Pressemitteilungen und PR-Texte

Beste Schreibtools für professionelle Pressemitteilungen und PR-Texte

Es war Ende November, spät am Abend an meinem Küchentisch in Köln. Das Kleinkind schlief endlich (ein kleines Wunder für sich), und ich starrte auf das Briefing für meine erste richtige Pressemitteilung. Mein Kopf schrie eigentlich nur 'Kunstgeschichte!', was in diesem Moment ungefähr so hilfreich war wie eine Kaffeemaschine ohne Bohnen. Ich hatte panische Angst davor, dass irgendein Redakteur meinen Text liest und sofort merkt: Hier schreibt keine Journalistin, sondern eine Freelancerin, die eigentlich nur Webtexte für kleine Online-Shops macht.

Bevor ich dir zeige, wie ich dieses PR-Chaos in den Griff bekommen habe: Diese Seite enthält Affiliate-Links. Wenn du über einen dieser Links kaufst, erhalte ich eine Provision – ohne Mehrkosten für dich. Ich empfehle hier nur Schreibtools und Kurse, die ich selbst am eigenen Text-Leib getestet habe, während ich versuchte, nicht im Konjunktiv II zu versinken. Volle Transparenz hier.

Das Journalisten-Urteil: Warum PR-Texte sich wie eine Geheimwissenschaft anfühlen

Als Quereinsteigerin fühlte ich mich bei PR-Texten lange wie eine Hochstaplerin. Während ich bei einer 'Über mich'-Seite locker aus der Hüfte schreibe, dachte ich bei einer Pressemitteilung immer, es gäbe eine geheime Sprachpolizei, die mich verhaftet, wenn ich die 7 W-Fragen nicht in der richtigen Reihenfolge beantworte. Wer, was, wann, wo, wie, warum, woher – das klingt in der Theorie simpel, aber den Bogen zwischen 'spannender News' und 'sachlicher Information' zu spannen, ist ein echter Drahtseilakt.

Ich habe früher Stunden damit verbracht, auf Duden.de die Grammatik zu checken, nur um dann festzustellen, dass mein ganzer Textaufbau für die Tonne war. Journalisten haben nämlich keine Zeit. Wenn der Lead-Text nicht sitzt, landet die Mail im Papierkorb, noch bevor ich 'Anhang' sagen kann. Ich musste also lernen, wie man Informationen nach dem Prinzip der umgekehrten Pyramide sortiert: Das Wichtigste zuerst, die Details später. Klingt logisch, ist aber verdammt schwer, wenn man gewohnt ist, Storytelling-Bögen zu spannen.

Nahaufnahme einer Textanalyse-Software mit Markierungen zur Lesbarkeit

Meine Rettung: Struktur-Training statt Raten am Küchentisch

Irgendwann während der Osterfeiertage – ja, ich arbeite oft, wenn andere Eier suchen – entschied ich mich, endlich in meine Weiterbildung zu investieren. Ich hatte keine Lust mehr auf dieses 'Ich hoffe, das passt so'-Gefühl. Ich stieß auf lexosophie. Das ist kein Tool, das man einmal kurz drüberlaufen lässt, sondern ein richtiger Schreibkurs von Kerstin Schimkus. Der Clou: Man bekommt 9 Monate Zugang zu geballtem Wissen, das weit über bloße Rechtschreibung hinausgeht.

Was mir bei PR-Texten massiv geholfen hat, war die Art und Weise, wie dort Struktur vermittelt wird. Es geht nicht darum, den Text 'schön' zu machen, sondern ihn funktional zu gestalten. Ich lernte, dass eine Pressemitteilung kein Werbetext ist. Man muss den 'Verkaufsmodus' ausschalten und den 'Informationsmodus' anwerfen. Für jemanden, der sonst Landingpages schreibt, ist das wie ein Umschalten von Malen nach Zahlen auf technisches Zeichnen.

Besonders wertvoll war für mich der Fokus auf die Tonalität. Ein häufiger Fehler, den ich früher gemacht habe (und den viele KI-Tools heute immer noch machen), ist eine zu generische, fast schon künstlich aufgeblasene Sprache. KI-gestützte Schreibassistenten erhöhen zwar die Textgeschwindigkeit enorm, führen jedoch im Vergleich zu manueller Überarbeitung häufiger zu einer generischen Tonalität, die die Markenidentität schwächt. Wenn eine Pressemitteilung klingt wie jede andere, liest sie kein Mensch. Bei lexosophie habe ich gelernt, wie ich präzise bleibe, ohne meine eigene Stimme (oder die des Kunden) komplett zu verlieren.

Der schnelle Check für zwischendurch: WORTLIGA

Wenn es dann an die Feinjustierung geht und die Zeit drängt, nutze ich die WORTLIGA Textanalyse. Das Tool ist mittlerweile seit 12 Jahren am Markt und für mich so etwas wie der digitale Rotstift, der mich sanft darauf hinweist, dass meine Sätze mal wieder länger sind als die Schlange beim Bäcker am Sonntagmorgen.

Gerade bei PR-Texten ist die Lesbarkeit entscheidend. Journalisten hassen Schachtelsätze. WORTLIGA zeigt mir gnadenlos an, wo ich Passivkonstruktionen verwendet habe oder wo Füllwörter den Lesefluss bremsen. Es hilft mir auch dabei, die DIN 5008 im Hinterkopf zu behalten, wenn es um die formale Gestaltung von Geschäftsbriefen und Dokumenten geht. Auch wenn eine Pressemitteilung kein klassischer Brief ist, hilft die Orientierung an klaren Standards, um professionell zu wirken.

Ausgedruckte Pressemitteilung mit Korrekturanmerkungen zur Struktur

Ein kleiner Tipp am Rande: Wenn du dich für das Thema interessierst, schau dir auch mal meinen Vergleich zu Lexosophie im Vergleich zu Word an. Da gehe ich noch tiefer darauf ein, warum die Standard-Rechtschreibprüfung für uns Freelancer oft nicht ausreicht.

Der Wendepunkt: 'Haben Sie Journalismus studiert?'

Nach etwa drei Monaten Training mit den richtigen Methoden und Tools passierte es: Ein Kunde aus der Tech-Branche, für den ich eine Pressemitteilung über eine neue App-Funktion geschrieben hatte, fragte mich im Zoom-Call ganz beiläufig: 'Sagen Sie mal, haben Sie früher eigentlich Journalismus studiert? Die Mitteilung war so präzise und auf den Punkt, das kennen wir sonst nur von Agenturen.'

In dem Moment musste ich innerlich lachen. Ich dachte an mein Studium der Kunstgeschichte, an meine verzweifelten Nächte auf Duden.de und an die vielen Male, in denen mein Kleinkind mir während des Schreibens Brei auf die Tastatur geschmiert hat. Aber nach außen hin blieb ich cool und sagte nur: 'Nein, ich habe mich einfach intensiv in die Struktur professioneller PR-Texte eingearbeitet.'

Was ich nicht sagte: Ich hatte einfach nur die Lektionen von Kerstin Schimkus befolgt und meinen Entwurf dreimal durch die WORTLIGA gejagt, bis kein einziger roter Balken mehr zu sehen war. Das ist das Geheimnis: Man braucht kein Studium, man braucht die richtigen Leitplanken.

Wichtige Elemente, die ich heute blind beherrsche

Bevor ich ein Tool wie lexosophie genutzt habe, wusste ich zwar, dass man eine Pressemitteilung schreibt, aber ich kannte die 'Pflichtelemente' nicht wirklich. Heute achte ich auf drei Dinge besonders:

Wenn du oft für B2B-Kunden schreibst, könnten dich auch meine Erfahrungen zu Schreibtools für professionelle Case Studies interessieren. Das ist oft die perfekte Ergänzung zu einer guten PR-Strategie.

Hände beim Tippen während eines Online-Schreibkurses für PR-Texte

Mein Fazit: PR-Texte sind kein Hexenwerk

Vor ein paar Wochen habe ich wieder eine Pressemitteilung für einen kleinen Online-Shop fertiggestellt. Früher hätte ich dafür drei Tage gebraucht und wäre zwischendurch fünfmal in eine Spirale der Selbstzweifel geraten. Heute sitze ich dran, nutze meine Tools und weiß genau, was ich tue.

Die Kombination aus dem tiefgehenden Wissen von lexosophie und der schnellen Analyse von WORTLIGA hat meine Arbeitsweise komplett verändert. Ich schreibe nicht mehr 'nach Gefühl', sondern mit System. Und das Beste: Ich habe endlich das Selbstvertrauen, auch höhere Honorare für PR-Texte zu verlangen, weil ich weiß, dass die Qualität stimmt.

Wenn du also auch weg vom 'Raten' und hin zum 'Wissen' willst, kann ich dir nur empfehlen, in deine Ausbildung zu investieren. Tools sind super, aber das Verständnis für die Struktur ist die Basis. Probier es mal aus – dein nächster Kunde (und dein Nervenkostüm) werden es dir danken.

Produkt Bewertung
lexosophie Testsieger 9.4 Mehr erfahren →
WORTLIGA Textanalyse 8.8 Mehr erfahren →
9.4

lexosophie

Vorteile

  • + Extrem tiefgehender Kurs statt nur oberflächlicher Korrektur
  • + 9 Monate Begleitung – ideal für echte Verhaltensänderung beim Schreiben
  • + Praxisnahe Übungen, die direkt im Freelance-Alltag helfen
  • + Fördert den Blick für Struktur und Tonalität massiv

Nachteile

  • ✗ Höhere Investition als ein einfaches Software-Abo
  • ✗ Erfordert Zeit und Disziplin für die Bearbeitung der Module
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