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Beste Schreibtools für inklusives Schreiben und richtiges Gendern für Texter

Beste Schreibtools für inklusives Schreiben und richtiges Gendern für Texter

Es ist weit nach Mitternacht an einem Dienstagabend letzten November. Das Kleinkind schläft endlich (ein Wunder!), und ich sitze an meinem „Büro“ – also dem Küchentisch –, umgeben von leeren Kaffeetassen und Krümeln. Vor mir leuchtet ein Briefing für einen neuen Onlineshop, das mir Schweißperlen auf die Stirn treibt: „Bitte sensible, aber flüssige Gendersprache verwenden.“

Mein Kopf produziert in diesem Moment nur noch Buchstabensalat. „Kund*innenbetreuer*innen-Qualitätsmanagement“? Das kann doch keiner lesen. Kurz zur Transparenz: In diesem Artikel stecken Affiliate-Links. Wenn du über einen dieser Links buchst, erhalte ich eine Provision – für dich ändert sich am Preis absolut nichts. Ich empfehle hier nur Tools, die ich während meiner Nachtschichten am Küchentisch wirklich selbst getestet habe. Volle Ehrlichkeit, wie unter Kollegen.

Der ewige Kampf mit der deutschen Grammatik (und mein Trauma von 2024)

Ich bin keine Sprachwissenschaftlerin. Ich habe Kunstgeschichte studiert und bin 2018 eher zufällig ins Texten reingerutscht. Aber ich bin Perfektionistin. Die Angst, durch falsches Gendern nicht nur den Lesefluss zu stören, sondern auch unprofessionell zu wirken, sitzt tief. Das erinnert mich schmerzlich an meine Krise im Jahr 2024, als ein Kunde einen Konjunktiv-II-Fehler in einer Sales Page fand und ich drei Tage lang an meiner Existenzberechtigung als Texterin zweifelte.

Gendern macht die Sache nicht einfacher. Der Rat für deutsche Rechtschreibung besteht aus 41 Mitgliedern, und ratet mal: Die haben Sonderzeichen wie das Sternchen bisher immer noch nicht ins amtliche Regelwerk aufgenommen. Wir Freelancer stehen also an der Front und müssen entscheiden, wie wir mit Gender-Gaps umgehen, während der Duden meine meistbesuchte Website bleibt.

Nahaufnahme eines Bildschirms mit einer Textanalyse-Software und einem Duden im Hintergrund.

Mein Rettungsanker: Die WORTLIGA Textanalyse im Härtetest

Während der ersten Wochen im neuen Jahr habe ich angefangen, die WORTLIGA Textanalyse intensiver zu nutzen. Das Tool ist seit 12 Jahren am Markt und eigentlich mein „Wachhund“ für zu lange Sätze. Aber kann es auch inklusives Schreiben?

Was ich an der WORTLIGA liebe: Sie basiert auf dem Hamburger Verständlichkeitsmodell. Wenn ich versuche, krampfhaft zu gendern und meine Sätze zu bürokratischen Schachtelmonstern mutieren, schlägt das Tool sofort Alarm. Es zeigt mir nicht nur, wo es hakt, sondern zwingt mich dazu, aktiv nach eleganteren Lösungen zu suchen – wie zum Beispiel Partizipialformen oder neutrale Begriffe statt starrer Sternchen-Wüsten.

Gerade für Freelancer, die barrierefreie Sprache ernst nehmen, ist das Gold wert. Falls dich das Thema interessiert, schau dir auch meinen Artikel über Beste Tools für barrierefreie Sprache: WORTLIGA Textanalyse für Solo-Texter an. Es geht nämlich um mehr als nur Sternchen; es geht darum, dass alle verstehen, was wir schreiben.

Hände beim Tippen auf einer Tastatur neben Notizen zu barrierefreier Sprache.

Lexosophie: Wenn du das Handwerk wirklich verstehen willst

Vor etwa drei Monaten merkte ich jedoch, dass mir das reine „Prüfen“ nicht reicht. Ich wollte verstehen, warum sich manche Gender-Formulierungen so falsch anfühlen. Ich habe mich an lexosophie gewagt, den Schreibkurs von Kerstin Schimkus. Man bekommt dort 9 Monate Zugang, was perfekt für mich ist, da ich zwischen Kita-Abholung und Deadline-Chaos oft nur häppchenweise lernen kann.

Der Kurs ist kein trockenes Grammatik-Seminar. Es ist eher so, als würde dir eine erfahrene Kollegin erklären, wie du Texte baust, die klingen wie aus einem Guss – auch wenn du genderst. Es hat mir geholfen, die theoretische Basis zu festigen, die mir als Quereinsteigerin oft fehlte. Wer wissen will, wie sich das im Alltag schlägt, findet hier einen tieferen Einblick: Lexosophie im Vergleich zu Word: Beste Grammatikprüfung für hochwertige Webtexte.

Ein Kinderspielzeug liegt neben einem Laptop am Küchentisch-Arbeitsplatz.

Der messbare Trade-off: Komfort vs. Datenschutz

Jetzt kommt ein Punkt, den viele bei der Tool-Wahl übersehen: der Datenschutz. Wenn wir browserbasierte KI-Schreibassistenten wie die WORTLIGA Textanalyse nutzen, ist die User Experience unschlagbar. Alles passiert in Echtzeit, die Integration ist nahtlos. Aber – und das ist ein großes Aber – man muss sich des Datenschutzaufwands bewusst sein, besonders wenn man für sensible Kunden wie Therapeuten oder im B2B-Bereich schreibt.

Lokal installierte Open-Source-Lösungen oder rein manuelle Prüfungen bieten zwar maximale Datensicherheit, bremsen uns im Workflow aber massiv aus. Ich habe für mich entschieden: Für das schnelle Daily Business und öffentliche Blogartikel ist die WORTLIGA mein Favorit. Wenn es um hochsensible Kundendaten geht, schalte ich mein Gehirn (und die offline-erarbeiteten Regeln aus Lexosophie) ein.

Checkliste für inklusives Schreiben auf einem Holztisch neben einem Smartphone.

Fazit: Wie ich heute an einem heißen Nachmittag im Juli schreibe

An einem heißen Nachmittag im Juli saß ich wieder am Küchentisch. Diesmal kein Stress, kein Spiraling. Ich hatte ein Briefing für eine Coachin auf dem Schirm. Dank der Kombination aus dem Wissen von Lexosophie und dem schnellen Check der WORTLIGA war der Entwurf in der Hälfte der Zeit fertig.

Früher hätte ich bei jedem Gender-Sternchen drei Duden-Tabs geöffnet. Heute weiß ich: Ein Tool macht dich nicht zu einer besseren Texterin, aber es gibt dir das Sicherheitsnetz, das du brauchst, um mutiger zu schreiben. Wenn du dein Schreib-Level wirklich anheben willst, ohne jedes Mal in eine Grammatik-Krise zu stürzen, probier die WORTLIGA Textanalyse einfach mal aus. Für mich war es der Befreiungsschlag aus der „Was-wäre-wenn-es-falsch-ist“-Falle.

Am Ende schreiben wir für Menschen, nicht für Algorithmen oder 41 Gremiumsmitglieder in einem Rat. Und wenn der Text fließt und die Botschaft ankommt – inklusiv und wertschätzend –, dann haben wir unseren Job gemacht.

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